Das Karrierenetzwerk LinkedIn hat 2018 weltweit rund 500 Millionen Nutzer, die meisten davon in den USA. In Deutschland gilt es als die Plattform der Wahl für internationale Kontakte, während Xing gute Möglichkeiten im D.A.C.H.-Gebiet offeriert. Doch auch auf LinkedIn sind etwa 11 Millionen Nutzer aus den Ländern Deutschland, Österreich und der Schweiz zu finden. Wer LindedIn wirklich optimal nutzen möchte, sollte die folgenden 5 Punkte beachten:

  • Profilpflege
  • Kontaktsuche
  • Empfehlungs-Akquise
  • Fragen & Antworten
  • Gruppen

Profilpflege auf LinkedIn

Manche Nutzer füllen auf LinkedIn ihr Profil nicht vollständig aus, was auf einem Karrierenetzwerk Schaden anrichten kann. Nicht nur andere LinkedIn-Nutzer, sondern auch mögliche Arbeitgeber und Partner, die den Kandidaten einmal googeln und dabei auf sein LinkedIn-Profil stoßen, wenden sich ab. Wichtig sind neben einer umfassende Darstellung der eigenen Vita & Fähigkeiten unter anderem Referenzen von ehemaligen Arbeitgebern und der Verweis auf das eigene Studium. Ein aktuelles Foto sollte der gegenwärtigen Position entsprechen. Das bedeutet: Wer inzwischen im Management tätig ist, sollte sich entsprechend seriös präsentieren. Spaßfotos von einer Party, aber auch Familienfotos haben auf LinkedIn nichts verloren.

Kontakte suchen

LinkedIn ist dazu da, nach Kontakten zu suchen. Die kontaktierten möglichen Berufspartner finden das nicht lästig, sie suchen selbst nach Kontakten und haben eine Arbeit weniger, wenn sie von jemandem angeschrieben werden. Dabei sind Seriosität und Fokussierung gefragt. Es geht um den Beruf und das Geschäft, lange Vorreden sind also überflüssig. Kontakte lassen sich auf LinkedIn unter (auch ehemaligen) Kollegen, Kommilitonen, Nutzern von Gmail, GMX oder Yahoo und selbst per Outlookabgleich finden. Bei Netzwerk Updates zeigt LinkedIn an, welcher mögliche Kontakt sich gerade neu bei LinkedIn angemeldet hat. Mit diesem Ansatz lassen sich alte Beziehungen auffrischen.

Akquirieren von Empfehlungen

Empfehlungen wirken in beruflicher und geschäftlicher Hinsicht immer, bei LinkedIn haben sie eine zusätzliche Bedeutung: Sie beeinflussen das Ranking des eigenen Accounts. Darüber hinaus sind sie die Grundlage für das LinkedIn-Dienstleisterverzeichnis. Dort ist das Freitextfeld relativ unwichtig, die Empfehlungen von Kunden hingegen sind essenziell. Nur diese zählt das Karrierenetzwerk, um Missbrauch zu verhindern. Es handelt sich um qualifizierte Empfehlungen. Der Empfehlende muss die Grundlage seiner Empfehlung benennen. Das funktioniert unmittelbar nach einem Kaufvorgang. Der zufriedene Kunde kann um die LinkedIn-Empfehlung gebeten werden, die dann im Portal erscheint.

Bereich “Fragen & Antworten” nutzen

In diesem Bereich sorgt LinkedIn für eine Verlinkung auf das eigene Profil. Nutzer können sich dort ausgezeichnet als Experten für bestimmte Bereiche profilieren. Das ist unglaublich wirkungsvoll, denn jedermann – ob Kunde, Geschäftspartner oder potenzieller Arbeitgeber – möchte genau wissen, über welche Expertise der Account-Inhaber verfügt. Natürlich können Sie auch selbst Fragen stellen und die Antworten bewerten. Der Bereich “Fragen & Antworten” wirkt wie eine kleine Enzyklopädie, hier lassen sich manchmal erstklassige Fachleute finden.

Aktiv in Gruppen arbeiten

Die LinkedIn-Gruppen sind für die Vernetzung von Experten da. Die Privatsphäre wird geschützt, denn die Gruppen werden von Google nicht eingelesen. Wenn Sie keine Gruppe mit Ihrem Spezialthema finden, könnten Sie selbst eine gründen. Der Zeitaufwand für Moderatoren hält sich in Grenzen, dafür steigt Ihre Reichweite überproportional. Achtung: LinkedIn-Gruppen sind – anders als bei Facebook – keine Fanseiten für das eigene Unternehmen!

LinkedIn bietet selbst wertvolle Benutzerhinweise an. Zahlen zum Karrierenetzwerk gibt es auf statista.com.

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